Wir erkunden Kesselstadt

Am 17.5.2019 hatten wir einen Rundgang durch Kesselstadt. Herr Bork hat uns herumgeführt. Als erstes zeigte er uns den Brunnen, auf dem eine Taucherausrüstung lag. Er hat gesagt, dass ein Taucher gedacht hatte, da würde ein Schatz drin sein. Der Schatz war früher versteckt worden und ein Taucher hatte ihn auch gefunden. Die Polizei hatte den Taucher aufgespürt, weil eine Geldspur ihn auffliegen ließ. Dann sind wir zu einer Mauer gegangen. Herr Bork hat uns erklärt, dass das Lava aus einem Vulkan im Vogelsberg ist, die vor 14. Millionen Jahren hart geworden ist. Später sind wir die Phillippsruher Allee runter gelaufen. Da war der Teufelsbrunnen. Dieser war 2002 ein normaler Brunnen, wo kein Wasser lief. Dann wurde ein großes Fest gefeiert, die Landesgartenschau, zu dem viele Besucher nach Hanau kamen. Dieses Fest war zwei Wochen entfernt und die Hanauer hatten Angst, dass die Touristen denken würden, dass sie alle für verrückt  gehalten werden, weil sie einen Brunnen in ihrer Stadt haben, in dem kein Wasser lief. Also haben die Bürger einen Maler beauftragt, damit der Brunnen so aussieht, als ob kein Wasser darin fließen kann. Der Maler hat einen Teufel auf den Wasserhahn gesetzt und einen Knoten darin gemacht. Eine Woche vor dem Fest wurde der Wasserhahn geklaut und der Maler musste einen neuen machen. Die Polizei suchte nach dem Wasserhahn, fand ihn aber nicht.  Als er später wieder auftauchte, hatten die Hanauer auf einmal zwei Teufel. Einen, der auf einem Besen schwebt und einen, der beim Brunnen ist. Und wenn man an der Teufelsnase reibt, soll das Glück bringen. Nach der Führung durch die Altstadt sind wir zum Schloss gegangen. Dort gab es einen roten Saal, einen blauen Saal und ein Ankleidezimmer. Auch die Bilder von Grafen und von Gräfinnen waren dort. Die Hände waren für die Maler früher am schwierigsten zu malen und dafür musste man mehr bezahlen. Der Maler bekam aber nicht so viel, wie er gefordert hatte und deswegen malte er Adam eine Hand weg. Herr Bork hat uns rund um Hanau und das Schloss Philippsruhe viele Geschichten erzählt. Es war toll!