Lesung mit der Hanauer Autorin Jutta Wilke

 

Am 11.03.2014 veranstaltete der Förderverein der Wilhelm-Geibel-Schule für die beiden vierten Klassen eine Lesung mit der Hanauer Autorin Jutta Wilke. Jedes Jahr bietet der Förderverein den vierten Klassen die Möglichkeit einen Autor und sein Buch näher kennenzulernen. Jutta Wilke ist Autorin für Kinder- und Jugendbücher und lebt sowie arbeitet in Hanau. Sie las den Schülerinnen und Schülern in dieser Lesung aus ihrem Buch

 Florentine oder Wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt vor.

Nach der großen Pause ging es für die 40 Kinder los. Sie kamen gespannt mit ihren Klassenlehrerinnen in die Aula und setzten sich auf ihre Plätze. Sie saßen einem Tisch gegenüber, an dem Frau Wilke Platz nehmen sollte. Nach der Begrüßung durch Frau König, Leiterin des Fördervereins der WGS, und durch Frau Thomann, Schulleiterin, stellt sich auch Frau Wilke den Kindern vor. Sie sagte gleich, dass sie es immer schön fände, dass alle Schulen ihr einen Platz mit Tisch gegenüber der Kinder bereitstellten, dass sie aber nie auf dem Stuhl Platz nehmen würde, sondern immer auf dem Tisch, um näher bei den Kinder zu sein. Diese Nähe zeigte sich in den nächsten eineinhalb Stunden, in denen Frau Wilke aus ihrem Buch vorlas. Dabei blieb es nicht nur beim Vorlesen. Sie stand immer wieder auf, ging auf die Kinder zu und kam mit ihnen ins Gespräch, sodass eine tolle interaktive Stimmung und eine wechselseitige Beziehung entstanden.

Die Autorenlesung begann damit, dass Frau Wilke mit den Kindern über den Entstehungsprozess eines Buches ins Gespräch kam. Auch die Kinder konnten ihre Fantasie hierbei unter Beweis stellen. Denn um zu demonstrieren, wie sie auf Ideen kommt, sagt sie einfach einem Kind ein Wort und anschließend musste jeder reihum ein weiteres Wort sagen, das ihm spontan zu dem Vorherigen in den Sinn kam. Es begann mit dem Wort „Fahrrad“ und endete mit dem Wort „chillen“. Die Kinder waren ebenso fasziniert von dieser Entwicklung wie davon, dass Frau Wilke immer ein Notizbuch mit sich trägt, in dem sie ihre Ideen aufschreiben kann. Sie erklärte den Kindern, dass man nie wüsste, wann die Ideen kommen und dass diese selbst manchmal im Schlaf entstünden.

 

Zum Schluss der Lesung konnten sich dann noch alle Kinder ihre Bücher, die sie bereits von der Autorin besaßen, signieren lassen oder bekamen ein Autogramm auf einem Lesezeichen, das Frau Wilke als Geschenk für sie mitbrachte.